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Schneckentempo statt Gratisflug
Seit dem starken Unwetter mit Hagelschlag vom letzten Wochenende weiss ich, dass nicht nur meine Gast-Katzen und diverse Vogelarten – s. auch meinen Elsternfilm im Blog-Eintrag vom 1. August 2011 – die Töpfe mit Katzentrockenfutter auf meinem Balkon besuchen. Nach dem Unwetter lagen auch ausserhalb der Töpfe einzelne Körner herum. Ganz zufällig sah ich dann den neuen Gast: eine Nacktschnecke, wie man sie sonst am Grünfutter in den Gärten sieht und die dort alles andere als gern gesehen sind. Sie war zwischen zwei Körnchen gekrochen, eines mit Fisch- und das zweite mit Huhngeschmack. Fisch liess sie liegen, um sich umso genüsslicher mit dem Huhnkörnchen zu beschäftigen. Ich schaffte es, 1 Foto…
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Planänderung wegen Hagel
Eigentlich wollte ich nach einer terminbeladenen Woche den heutigen Tag in Ruhe verbringen und u.a. Fotos von dem kürzlich gründlich gereinigten und neu bepflanzten Balkon machen. Es war nämlich wirklich eine Freude, wie mein Balkon-Garten zu einer grünen Oase mit vielen blühenden Blumenarten geworden war. Seit heute Morgen um zirka 8 Uhr habe ich meine diesbezüglichen Pläne revidieren müssen. Während zirka 10 Minuten prasselten annähernd Pingpongball-grosse Hagelkörner auf die Pracht nieder und hinterliessen einen Balkon, der total anders aussieht als noch gestern: überall abgerissene Aeste und Blätter, blütenlose Blumen und kaputte Blumengefässe. Als nächstes ist daher wohl Aufräumen, Putzen und nochmals anpflanzen statt Fotografieren angesagt.
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Freiheitsliebend, aber treu
Eines Nachts in der zweiten April-Hälfte hat mir unser Gastkater Rugeli einen Riesenschrecken eingejagt. Wie so oft kam er hungrig von draussen her, als ich – weil er überhaupt nicht jammerte – fast zufällig bemerkte, dass sein Ober- und Hinterkopf total lädiert war: Ein Marder hatte ihn so zugerichtet, wie sich später herausstellte. Im Moment sah ich einfach, dass hier tierärztliche Hilfe angesagt war. Aber woher, wenn ich nicht die Fahrt ins Tierspital Zürich machen wollte? Dank Internet fand ich heraus, dass der Tierarzt Dr. Bilkei zwar seine Praxis in Dübendorf, die Notfallstelle jedoch an seinem Wohnort im Nachbarort Grafstal hat. Trotz bald mitternächtlicher Stunde genügte ein Anruf und auch nachbarschaftliche…
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Hochbetrieb am Frühlingshimmel
Nach mehreren Wochen mit nasskaltem Wetter waren gestern und insbesondere heute der blaue Himmel und die wärmeren Temperaturen Zeichen für die Rückkehr des Frühlings. Bereits im Verlauf des Vormittages ist mir aufgefallen, dass nicht nur ein paar Rest-Schleierwolken am Himmel zu sehen waren, sondern auch überdurchschnittlich viele Kondensstreifen von Passagierflugzeugen und Militärjets. Diese liessen ständig wechselnde und immer wieder neue „Zeichnungen“ am Himmel zurück. Ich kam nicht drum herum ein paar Aufnahmen davon zu machen, auch wenn es sich (noch) nicht um Ueli Maurers Gripen-Kampfjets handelt. Bis diese Spuren am Himmel hinterlassen, wird es noch viele Male Frühling werden.
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Wintertag in Zürich
Gestern Morgen waren bei uns die Strassen wieder schneebedeckt und es wehte eine eisige Bise. In Zürich waren die Strassen zwar mehrheitlich schneefrei, doch der kalte Wind blies noch rauher ins Gesicht. Um die Mittagszeit waren dort, wo sich der Hochnebel auflöste, ein paar Sonnenstrahlen zu entdecken. Dies veranlasste mich zu einem Abstecher an den Zürichsee in der Umgebung vom Bellevue. Da die Hände beim Fotografieren schnell einfroren, blieb es bei ein paar wenigen Aufnahmen auf den See und den Uetliberg.
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Eisige Impressionen aus Flims
In den Bergen hat der Wintereinbruch nicht nur Unmengen an Schnee sondern auch eisige Kälte gebracht. Warm anziehen heisst da die Devise, wenn man nach draussen geht; sei es zum Schneewandern, Eislaufen, Skifahren oder Schlitteln usw.. Und noch mehr als sonst geniesst man danach die Wärme daheim. So ist es auch meiner Enkelin während den Sportferien während der letzten Woche ergangen. Sie hat die eisigen Aussenansichten mit ihrer Digitalkamera vom Balkon aus festgehalten und mir die Fotos zum veröffentlichen geschickt.
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Menü „Menschen“ endlich gefüllt
Auf meiner Homepage hat unterdessen endlich auch der Menüpunkt Menschen einen Text erhalten. Es war nicht leicht, all meine Gedanken und Vorstellungen zu diesem Thema einigermassen auf den Punkt zu bringen. Mir war es einfach wichtig darzustellen, dass jeder Mensch – unabhängig von Herkunft, Status usw. – als Individuum ernst genommen wird. Ich bin mir bewusst, dass dies nicht einfach ist, jedoch alleweil besser als Verallgemeinerungen.
















